Energiestadt/Förderprogramm

Das Label «Energiestadt» erhalten Gemeinden und Städte jeder Grösse, wenn sie ausgesuchte energiepolitische Massnahmen realisiert oder geplant haben. Das Label ist ein Leistungsausweis für eine konsequente und ergebnisorientierte Energiepolitik.

Gold geht an...

Und wer gehört dazu? Gemeinden, die mindestens 75 Prozent der Massnahmen des beim Zertifizierungsverfahren erstellten Katalogs umgesetzt haben. Sie können – nach Erhalt des Labels Energiestadt – den European Energy Award®GOLD beantragen. Mit dem GOLD-Award krönen Energiestädte ihr Engagement für eine nachhaltige Energiezukunft.

Grundlagen

Die energiepolitischen Resultate einer Energiestadt werden an der Umsetzung von Kriterien eines standardisierten Massnahmenkataloges gemessen und mit den Ergebnissen anderer Energiestädte verglichen.

Erfolgskontrolle

Nach der Vergabe des Labels "Energiestadt" prüft die Labelkommission die Umsetzung der beschlossenen Massnahmen anhand von regelmässig durchgeführten Audits. Dabei werden die Standards für die Erfüllung der Voraussetzungen für das Label immer wieder überprüft und ausgelotet und allenfalls auch neu definiert.

Kommunikation

Die kontinuierlichen Fortschritte einer energiebewussten Politik in jeder Energiestadt werden gezielt verfolgt und dem interessierten Fachpublikum, sowie einer breiten Bevölkerung kommuniziert.

Näheres über das Label Energiestadt erfahren Sie unter www.energiestadt.ch > Faktenblatt

Vorsitz

Stadtrat Urs Müller
Vorsteher Departement für Bau und Verkehr
urs.mueller@stadtfrauenfeld.ch

Projektleiter

Daniel Moos
Energieberater
Tel. 052 724 53 55 oder 052 724 52 85
daniel.moos@stadtfrauenfeld.ch


Förderprogramm

Fonds für erneuerbare Energien und Energieeffizienz der Stadt Frauenfeld

Der Energiefonds wird eingesetzt für die Förderung von Gebäudehüllensanierungen, thermischen Sonnenkollektor-Anlagen sowie Solarstromanlagen. Förderbeiträge der Stadt werden automatisch beantragt, indem ein entsprechendes Gesuch beim Kanton eingereicht wird. Die Kostenzusage und der Schlusszahlungsbrief werden vom Kanton an die Stadt weitergeleitet. Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller erhalten sowohl vom Kanton wie auch von der Stadt einen Förderbescheid und einen Schlusszahlungsbrief.

Weitere Informationen und die Antragsformulare mit den detailierten Förderbedingungen sind zu finden unter www.energie.tg.ch

Wichtig: Gesuche müssen vor der Realisierung eingereicht werden. Es gibt keine Bagatellförderung (z.B. einzelnes Fenster).

Gesuche für Gebäudehüllensanierungen, thermische Sonnenkollektor Anlagen und Solarstromanlagen werden durch die kantonale Energiefachstelle (DIV) bearbeitet.

Merkblatt für Gesuche

Reglement "Fonds für erneuerbare Energien und Energieeffizienz der Stadt Frauenfeld"