Naturschutzgebiet Allmend Frauenfeld

Neben dem Wald gehören Auen- und Moorgebiete zu den letzten naturnahen Lebensräumen im Schweizer Mittelland. Auen sind wasserumflossene Gebiete entlang von Flüssen. Ihre Tier- und Pflanzenwelt hat sich daran angepasst, dass sie in unregelmässigen Abständen ohne Wasser auskommen muss und dann wieder überflutet wird. Besonders im Auenwald schafft das Zusammenspiel von Wasser und Land, Licht und Schatten ein vielfältiges Lebensraummosaik. Hier lebt die Hälfte der rund 3000 heimischen Pflanzenarten der Schweiz. Auengebiete gehören zu den am meisten gefährdeten Naturräumen Europas. Dank dem 1865 gegründeten Frauenfelder Waffenplatz blieb die Allmend unverbaut erhalten. Viele Pflanzen- und Tierarten finden im 1921 eingerichteten Schutzgebiet ideale Lebensbedingungen, die sich mit der militärischen Nutzung gut ergänzen. Helfen Sie mit, die Allmend auch in Zukunft als wertvolles Natur- und Naherholungsgebiet zu erhalten.

Es gibt viele Interessen, aber nur eine Grosse Allmend. Diese wird von Einzelpersonen, Vereinen und dem Militär auf dem Waffenplatz intensiv genutzt. Nicht zuletzt befindet sich auf der Grossen Allmend aber auch ein Schutzgebiet (wozu es eine Verordnung gibt) - dieses bietet vielen Pflanzen und Tiere ideale Lebensbedingungen. Eine Übernutzung des Gebiets würde das Gleichgewicht des Ökosystems gefährden. Aus diesem Grunde gilt: „Interessen vielfältig – deshalb sorgfältig!“ Für die Durchsetzung der Schutzmassnahmen ist die Aufsichtskommission über das Naturschutzgebiet Allmend zuständig. In diesem Naturschutzgebiet finden auch regelmässig Führungen/Exkursionen durch die Aufseher statt. 

 

 

Aufsichtskommission über das Naturschutzgebiet Allmend Frauenfeld
c/o Amt für Hochbau und Stadtplanung
Daniel Schöpfer
Schlossmühlestrasse 7
8501 Frauenfeld
 
Tel 052 724 52 82
stadtplanung@stadtfrauenfeld.ch

 

Dokumentationen