An seiner Sitzung vom 7. Februar 2017 befasste sich der Stadtrat u.a. mit folgenden Geschäften:

 

Der Stadtrat erteilte folgende Baubewilligung

Hugelshofer Immobilien AG: Baubewilligung für die Teilaufstockung des Gewerbebaus mit Erweiterung des Hotels, zwei zusätzliche Autoabstellplätze, die neue Anordnung der Autoabstellplätze sowie eine Containeranlage, Schaffhauserstrasse 74, 74a, 74b, Frauenfeld

 

Amt für Hochbau und Stadtplanung; Stadt Frauenfeld, Rathaus, 8501 Frauenfeld: Unterschutzstellung des Gebäudes Bahnhofstrasse 56

Nach § 10 des Gesetzes zum Schutz und zur Pflege der Natur und Heimat (NHG TG, RB 450.1) haben die Gemeinden den Schutz und die Pflege von erhaltenswerten Objekten zu sichern. Zu diesem Zweck können sie Eingliederungs- oder Gestaltungsvorschriften, Abbruchverbote, Nut­zungsbeschränkungen, umfassende Eingriffsverbote oder Bewirtschaftungsvorschriften erlas­sen. Im Einzelfall ist immer die Verhältnismässigkeit in sachlicher und in örtlicher Hinsicht zu wahren.

Hinweise auf erhaltenswerte Objekte ergeben sich namentlich aus Inventaren, Sach- und Richtplänen des Bundes, des Kantons und der Gemeinden (§ 2Abs. 2 NHG TG). Die wichtigs­ten Inventare sind in § 43 der regierungsrätlichen Verordnung zum NHG TG (RRV NHG TG, RB 450.11) aufgelistet.

Das Gebäude Bahnhofstrasse 56 ist im Hinweisinventar der kantona­len Denk­malpflege als "wert­voll" eingestuft und wird als zweigeschossiger putzgegliederter Massivbau in jugend-stiligen Barockformen mit Mansardwalmdach und mächtigem Dachhaus bezeichnet. Im kommunalen Richtplan für Kulturgüter vom 20. Dezember 1999 ist es unter "erhaltenswerte Bauten und Baugruppen" als Zwischen­ergebnis aufgeführt. Das Gebäude ist ohne Zweifel schutzwürdig.

Um den denkmalpflegerischen Wert des Objekts zu bewahren, ist sicherzustellen, dass das Gebäude in der baulichen Substanz und Eigenheit ungeschmälert erhalten bleibt. Eine Unter­schutzstellung des Gebäudes erweist sich als gerechtfertigt und verhältnismässig.

Die Unterschutzstellung entspricht den Vorgaben des kommunalen Richtplans für Kulturgüter vom 20. Dezember 1999.

Das Amt für Hochbau und Stadtplanung stellt fest, dass die Voraussetzungen für die Unter­schutzstellung gegeben sind.

Der Stadtrat beschliesst:

  1. Das Gebäude Bahnhofstrasse 56 mit der Gebäudeversicherungsnummer 1/874 wird unter Schutz gestellt. Es darf in seiner Substanz nicht zerstört werden. Der 1954 erstelle Anbau mit Werkstatt und Magazin wird von der Unterschutzstellung ausgeschlossen.

  2. Bedingungen:

    a. Auflagen für Sanierungen und Restaurierungen nach denkmalpflegerischen Gesichts­punkten sind einzuhalten.

    b.
    Die jeweiligen Eigentümer der geschützten Liegenschaft haben diese zu erhalten und zu pflegen. Eingriffe bedürfen einer Bewilligung unter Einbezug der kantonalen Denkmalpflege. Dabei bleiben allfällige Gutachten zur Beurteilung der historisch wertvollen Bausubstanz vorbehalten.

    c.
    Die Schutzanordnungen (Punkte 1, 2. a. und 2. b.) werden gemäss § 23 NHG TG im Grundbuch der Stadt Frauenfeld angemerkt. Die Anmeldung erfolgt durch das Amt für Hochbau und Stadtplanung.

 

Amt für Hochbau und Stadtplanung; Stadt Frauenfeld, Rathaus, 8501 Frauenfeld: Unterschutzstellung des Gebäudes St. Gallerstrasse 20

Nach § 10 des Gesetzes zum Schutz und zur Pflege der Natur und Heimat (NHG TG, RB 450.1) haben die Gemeinden den Schutz und die Pflege von erhaltenswerten Objekten zu sichern. Zu diesem Zweck können sie Eingliederungs- oder Gestaltungsvorschriften, Abbruchverbote, Nut­zungsbeschränkungen, umfassende Eingriffsverbote oder Bewirtschaftungsvorschriften erlas­sen. Im Einzelfall ist immer die Verhältnismässigkeit in sachlicher und in örtlicher Hinsicht zu wahren.

Hinweise auf erhaltenswerte Objekte ergeben sich namentlich aus Inventaren, Sach- und Richtplänen des Bundes, des Kantons und der Gemeinden (§ 2Abs. 2 NHG TG). Die wichtigs­ten Inventare sind in § 43 der regierungsrätlichen Verordnung zum NHG TG (RRV NHG TG, RB 450.11) aufgelistet.

Das Gebäude St. Gallerstrasse 20 ist im Hinweisinventar der kantona­len Denk­malpflege als "wert­voll" eingestuft und wird als grossvolumiger Holzbau mit Quergiebelverband, ehemalig genutzt als Tröcknerschuppen, bezeichnet. Im kommunalen Richtplan für Kulturgüter vom 20. Dezember 1999 ist es unter "erhaltenswerte Bauten und Baugruppen" als Zwischen­ergebnis aufgeführt. Das Gebäude ist ohne Zweifel schutzwürdig.

Um den denkmalpflegerischen Wert des Objekts zu bewahren, ist sicherzustellen, dass das Gebäude in der baulichen Substanz und Eigenheit ungeschmälert erhalten bleibt. Eine Unter­schutzstellung des Gebäudes erweist sich als gerechtfertigt und verhältnismässig.

Die Unterschutzstellung entspricht den Vorgaben des kommunalen Richtplans für Kulturgüter vom 20. Dezember 1999.

Das Amt für Hochbau und Stadtplanung stellt fest, dass die Voraussetzungen für die Unter­schutzstellung gegeben sind.

Der Stadtrat beschliesst:

  1. Das Gebäude St. Gallerstrasse 20 mit der Gebäudeversicherungsnummer 1/311 wird unter Schutz gestellt. Es darf in seiner Substanz nicht zerstört werden.

  2. Bedingungen:

    a.
    Auflagen für Sanierungen und Restaurierungen nach denkmalpflegerischen Gesichts­punkten sind einzuhalten.

    b.
    Die jeweiligen Eigentümer der geschützten Liegenschaft haben diese zu erhalten und zu pflegen. Eingriffe bedürfen einer Bewilligung unter Einbezug der kantonalen Denkmalpflege. Dabei bleiben allfällige Gutachten zur Beurteilung der historisch wertvollen Bausubstanz vorbehalten.

    c.
    Die Schutzanordnungen (Punkte 1, 2. a. und 2. b.) werden gemäss § 23 NHG TG im Grundbuch der Stadt Frauenfeld angemerkt. Die Anmeldung erfolgt durch das Amt für Hochbau und Stadtplanung.

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