Medienmitteilung des Abwasserverbandes Region Frauenfeld vom 19. Juni 2017

Abwasserverband unterstützt die Zukunft des Wärmerings

Die Delegierten des Abwasserverbandes Region Frauenfeld haben beschlossen, auf das Aktienkapital an der Wärme Frauenfeld AG im Umfang von 125‘000 Franken zu verzichten. Der Abwasserverband leistet auf diese Weise einen wichtigen Beitrag dazu, dass der Wärmering künftig in die Stadt Frauenfeld integriert und mit einer ausgeglichenen Rechnung betrieben werden kann. Zudem wurde Kurt Bader (Gachnang) nach 18 Jahren aus der Betriebskommission verabschiedet.

avf. Mit dem Verzicht auf das Aktienkapital im Umfang von 125‘000 Franken haben die Delegierten des Abwasserverbandes (AVRF) einen wichtigen Schritt im Rahmen der Turnaround-Massnahmen für die Wärme Frauenfeld AG gemacht (der AVRF ist mit 20 Prozent am Aktienkaptal beteiligt). Ausserdem stimmten die Delegierten auch einem Verzicht auf Mietgebühren auf der Abwasserreinigungsanlage zu Gunsten der Wärme Frauenfeld AG im Umfang von 75'000 Franken zu. Damit die Integration in die Werkbetriebe Frauenfeld möglich wird, braucht es allerdings auch die Zustimmung der anderen Aktionäre, den Städten Frauenfeld und Winterthur.
 

Kurt Bader verabschiedet 

Bei der Versammlung des Abwasserverbandes im Betriebsgebäude der ARA auf der Grossen Allmend verabschiedete Präsident Thomas Müller mit Kurt Bader auch ein verdientes Mitglied aus der Betriebskommission. Kurt Bader war als Vertreter der Gemeinde Gachnang während 18 Jahren auch Vize-Präsident des Abwasserverbandes und unterstützte in dieser Zeit insgesamt vier Präsidenten mit seinem breiten Fachwissen. Thomas Müller würdigte den langjährigen Einsatz von Kurt Bader mit einem Präsent. Als Nachfolger in die Betriebskommission gewählt wurde Fritz Stettler aus Gachnang. Er nimmt bereits seit zehn Jahren als Delegierter seiner Gemeinde Einsitz im Abwasserverband. Nach der Abwicklung der ordentlichen Traktanden besichtigten die Delegierten den Rechengebäude-Neubau.

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