Medienmitteilung des Amts für Sicherheit der Stadt Frauenfeld vom 7. August 2017

Die Sicherheit ruht auch in den Ferien nicht

Die Sicherheit wird in Frauenfeld gross geschrieben. Zahlreiche Organisationen stehen rund um die Uhr im Einsatz und insbesondere ihre kooperative Zusammenarbeit sorgt für ein hohes Sicherheitsgefühl bei der Bevölkerung. Dies vorab auch auf dem Bahnhofplatz, der pro Tag von über 15‘000 Passanten frequentiert wird.

svf. Gemäss der letzten Einwohnerbefragung im Jahr 2015 fühlen sich 82 Prozent der Frauenfelderinnen und Frauenfelder in der Nacht alleine draussen sicher oder sehr sicher. Dies ist ein erfreuliches Ergebnis und verschiedenen Organisationen zu verdanken, wie Stadtpräsident Anders Stokholm (4.v.l.) am Montagabend auf dem Bahnhofplatz feststellte. Dort informierte er gemeinsam mit Werner Spiri (3.v.r., Amt für Sicherheit), Roger Scherrer (r., Kantonspolizei Thurgau), Pascal Pahud (4.v.r.) und Raphael Rempfler (2.v.r., beide Securitrans), Heidi Aggler und Albert Isler (3.v.l., beide Bahnhofpaten) sowie Urs Ambühl (l., Projektleiter railfair/Stadtbus-Verwaltung) zum Thema „Sicherheit im öffentlichen Raum“.

Kantonspolizei Thurgau zuständig

Einen wichtigen Anteil am hohen Sicherheitsempfinden der Bevölkerung hat die Kantonspolizei, die per 2005 die Aufgaben der Stadtpolizei Frauenfeld übernommen hatte. Die Drehscheibe zwischen Stadt und Kantonspolizei ist dabei das Amt für Sicherheit der Stadt Frauenfeld unter Leitung von Werner Spiri. Die Kantonspolizei verfügt neben dem Polizeikommando im Osten der Stadt am Schlossberg und damit an strategisch wichtiger Stelle über einen Polizeiposten. Strategisch wichtig deshalb, weil 8 Prozent der Befragten der Umfrage angaben, sich im Bereich des Bahnhofs wegen Gruppierungen unwohl zu fühlen. Insbesondere nachts werden solche Massierungen als unangenehm oder gar bedrohlich empfunden.

Regelmässiger Austausch

Um hier entgegenzuwirken, führt das Amt für Sicherheit regelmässig runde Tische mit der Kantonspolizei Thurgau, der SBB, Postauto Thurgau, Vertretern von Grundeigentümern und Ämtern der Stadt Frauenfeld durch. Dabei fliessen jeweils die Erkenntnisse aus der vorangegangenen Zeitperiode in die Lagebeurteilung ein. Auf dem Bahnhofareal wird die Kantonspolizei durch Patrouillen der Sicherheitsfirma Securitrans unterstützt. Diese Zusammenarbeit hat sich bewährt und wird von den Bahngästen sehr geschätzt.

Wertvolle Bahnhofpaten

Einen wesentlichen Beitrag an die positive Zwischenbilanz zur Sicherheit am Bahnhof, der mit über 15‘000 Passanten pro Tag der bestfrequentierte Ort in Frauenfeld ist, leisten die Bahnhofpaten von SBB-railfair. Sie haben zwar keinen Sicherheitsauftrag, mit ihrer Präsenz und ihrer Tätigkeit als Auskunftspersonen sind sie aber eine willkommene Hilfe für Zugspassagiere. Da-rüber hinaus helfen sie älteren oder behinderten Menschen und vermitteln ein Sicherheitsgefühl. Wenn es besondere Vorkommnisse gibt, so verständigen sie die Polizei.

Präsenz in den Quartieren und Überwachung per Video

Ein Mittel, um Straftaten zu begegnen, ist eine regelmässige Präsenz der Kantonspolizei Thurgau auf dem gesamten Stadtgebiet – also auch in den Quartieren. Dies ist insbesondere in der
Ferienzeit von zentraler Bedeutung, wenn einzelne Quartiere bisweilen wie „ausgestorben“ wirken. Aber auch die Technik leistet einen Beitrag zur Sicherheit. So gibt es in Frauenfeld insgesamt 15 Videoüberwachungsanlagen auf öffentlichem Grund. Zudem sind sämtliche Stadtbusse mit Videoüberwachung ausgerüstet. Deren Aufnahmen werden jedoch ausschliesslich bei Vorfällen eingesehen und dazu der Staatsanwaltschaft als Beweismittel zur Verfügung gestellt. Damit Videomaterial den Strafverfolgungsbehörden zur Auswertung zugestellt werden kann, ist eine Editionsverfügung der Staatsanwaltschaft notwendig. Im Jahr 2017 wurde bisher drei Mal von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

Der Stadtrat informiert (3)

svf. Die Mitglieder des Stadtrates Frauenfeld informieren im Rahmen von Sommer-Medienorientierungen wiederum aus ihren Departementen. Nach Stadtrat Ruedi Huber („Sicherheit beim Baden“) und Stadtrat Urs Müller („Unterflurcontainer“) informiert Stadtpräsident Anders Stokholm zum Thema „Sicherheit im öffentlichen Raum“.

 


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