Medienmitteilung von Stadtverwaltung Frauenfeld und Heimstätten-Genossenschaft Winterthur vom 14.11.2017

Mehrgenerationen-Siedlung im Quartier Kurzdorf

Die Heimstätten-Genossenschaft Winterthur, HGW, will als Bauherrin zusammen mit der Stadt Frauenfeld und der IG Wohnen aus dem Projekt AWIQ (Älter werden im Quartier) das Projekt Mehrgenerationen-Siedlung im Quartier Kurzdorf an der Sonnenhof­strasse in Frauenfeld umsetzen. Der Stadtrat hat einem Baurechtsvertrag mit der HGW zuge­stimmt. Nach der Projektentwicklung wird der Gemeinderat darüber zu befinden haben.

hgw/svf. Was Mehrgenerationen-Wohnen wirklich bedeutet, definiert die HGW als Bauherrin noch. Doch nicht im stillen Kämmerlein, sondern in einem partizipativen Prozess mit Interessengruppen und Bewohnerinnen und Bewohnern aus Frauenfeld. "Bedarf und Nutzung definieren Architektur, Stein und Beton", bringt es Martin Schmidli, Geschäftsführer der HGW auf den Punkt. Die Vision der IG Wohnen aus dem Projekt AWIQ gilt dabei als Leitplanke: Generationendurchmischtes Wohnen auf genossenschaftlicher Basis mit Zusatzleistungen wie Kinderbetreuung, Arztpraxen, Gemeinschaftsräumen und Cafés. Geplant werden 80 bis 100 Wohneinheiten in einer zukunftsorientierten Siedlung, in der Solidarität und Nachbarschaftshilfe gross geschrieben werden.

Erfahrene, soziale und wirtschaftlich gesunde Genossenschaft

In einem Auswahlverfahren mit fünf Genossenschaften hat sich die IG Wohnen (AWIQ) für die Heimstätten-Genossenschaft Winterthur HGW entschieden. Die HGW verfügt mit ihrer Erfahrung und durch ihre Grösse über das Know-How und die finanzielle Sicherheit, die Siedlung zu verwirklichen und auch zu betreiben. Für die HGW macht das Projekt Sinn: Es entspricht ihrer Zielsetzung, sozial nachhaltig zu wirken und kann von Grund auf entwickelt werden. In Phase 1 wird in einem partizipativen Prozess definiert, was Mehrgenerationenwohnen in Frauenfeld bedeutet, darauf folgt Phase 2, in der die HGW in einem Varianzverfahren heraus findet, wie das Projekt aussehen und wie es gebaut werden könnte, um die Anforderungen aus Phase 1 zu erfüllen. Diese Ergebnisse dienen dem Gemeinderat als Basis, um über die Freigabe des Baurechtsvertrages zu entscheiden. In Phase 3 geht es schliesslich mit dem Gestaltungsplan in die Projektumsetzung. Das Projekt soll zwischen 2022 und 2024 realisiert werden. 

Der Gemeinderat ist am Zug, preisgünstigen Wohnraum zu schaffen

An der Sitzung der Spezialkommission Frauenfeld 2030 des Gemeinderats Frauenfeld vom Montagabend informierten Stadtrat Urs Müller, Werner Müller von der IG Wohnen (AWIQ) und Martin Schmidli als Geschäftsführer der HGW über die geplante Umsetzung des Mehrgenerationenprojekts. Das Projekt basiert auf der Forderung des Gemeinderates nach preisgünstigem Wohnraum und wird auf der Basis des Reglements über das Fördern von preisgünstigem Wohnraum in Frauenfeld umgesetzt. Der Stadtrat will der HGW dafür das Grundstück an der Sonnenhofstrasse in einem Baurechtsvertrag für mindestens 70 Jahre überlassen. Die Projektentwicklungskosten, z.B. für das Varianzverfahren, werden durch die HGW übernommen.

Mehr Informationen gibt’s unter:

 

www.altersfreundliches-frauenfeld.ch/index.php/projekt-awiq/ig-wohnen

 

Sonnenhofstrasse, Frauenfeld, Parzelle 50440

 

 

 

 

 

 


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