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Wohnlich: Lebensqualität im Herzen der Stadt.

Öffentliche Ausstellung lehrt, schädliche Pflanzen zu erkennen

Die Ausstellung „invasive Neophyten" gastiert vom Montag, 18. Juni, bis Sonntag. 24. Juni 2018, beim Brunnen an der Promenadenstrasse 8 (kantonales Verwaltungsgebäude). Die Organisatoren der Wanderausstellung möchten, dass die Bevölkerung auf die Problematik invasiver Neophyten aufmerksam wird und Neophyten erkennen und fachgerecht bekämpfen können.

Isabel Portmann von der Fachstelle Biosicherheit des Kantons Thurgau kennt das Problem: "Für Laien ist es oft schwierig, aufgrund von Abbildungen eine Pflanze zu erkennen und zu bestimmen." Deshalb hat sie sich dafür eingesetzt, dass dieses Jahr eine Ausstellung mit lebenden invasiven Neophyten gezeigt wird. Gemeinsam mit Daniel Schöpfer, Bauberater der Stadt Frauenfeld, wird sie am Samstag, 23. Juni, von 10 bis 12 Uhr bei der Ausstellung zugegen sein, um Fragen aus der Bevölkerung zu beantworten.

Invasive Neophyten

Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, die nach der Entdeckung Amerikas 1492 in der Schweiz bewusst, zum Beispiel als Nahrungslieferanten (Kartoffel, Tomate) oder Zierpflanze (Amerikanische Goldruten), oder unbewusst eingeschleppt worden sind. Als invasiv werden jene bezeichnet, die sich explosionsartig vermehren und so aggressiv verbreiten, dass dadurch die einheimische Flora verdrängt wird. Mit ökologischen, wirtschaftlichen oder gesundheitlichen Folgen für Mensch und Umwelt: Denn einige invasive Neophyten sind gefährlich für unsere Gesundheit, andere können Ufergebiete destabilisieren oder Gebäude beschädigen.