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Erholsam: Naherholung gleich um die Ecke.

Konstruktive Zusammenarbeit trägt Früchte

Am 31. Mai 2019 endet die Legislaturperiode 2015 bis 2019 des Frauenfelder Stadtrates. Im Rahmen einer Medienkonferenz haben heute Stadtpräsident Anders Stokholm und die Stadträte Christa Thorner, Elsbeth Aepli Stettler, Urs Müller und Ruedi Huber auf die vergangen vier Jahre zurückgeschaut. Fazit: Die Legislatur war geprägt von einer konstruktiven Zusammenarbeit und einer bürgernahen Politik. Alle Departemente haben zahlreiche Aufgaben angepackt und so für eine positive und nachhaltige Entwicklung der Stadt gesorgt.

Stadtpräsident Anders Stokholm nimmt es gleich vorweg: «Der Stadtrat hat während der Legislaturperiode 2015 bis 2019 solide Arbeit geleistet und viele wichtige Akzente für die Zukunft von Frauenfeld gesetzt.» So konnten in den Bereichen Verwaltung, Energie, Generationen, Familien, Verkehr und Finanzen entscheidende Schritte getan werden, welche die Zukunft Frauenfelds massgeblich prägen werden.

Attraktivität des Standortes

In seinem Departement, so Stokholm weiter, habe man mit dem Projekt «Balance» einerseits den Finanzhaushalt genauer unter die Lupe genommen. Andererseits wurde weiter an der Attraktivität des Standortes für Unternehmen gearbeitet. Mit der Firma Twerenbold Service AG konnte beispielsweise ein Unternehmen nach Frauenfeld geholt werden, das nebst Wachstumspotenzial auch eine Strahlkraft nach aussen habe, von der die Kantonshauptstadt profitieren werde. Auch der Ausbau des Waffenplatzes und generell das gute Einvernehmen mit der Schweizer Armee sei für die Stadt ein Gewinn. «Die Umnutzung der Stadtkaserne wird uns zwar noch ein Weilchen beschäftigen, aber sie ist eine echte Chance für die Stadt», betont der Stadtpräsident. Sie werde parallel zu den anderen Bemühungen für eine Aufwertung der Innenstadt zu einem regionalen Zentrum auch in der nächsten Legislatur weiterverfolgt.

Strategie «Frühe Förderung» erarbeitet

Erfreut über die Resultate der letzten vier Jahre zeigt sich auch Vizepräsidentin Christa Thorner. «Innerhalb von nur einem Jahr konnten wir im Departement für Gesellschaft und Soziales zusammen mit der Primarschulgemeinde die Strategie ‘Frühe Förderung’ erarbeiten. Sie bildet die Grundlage für die Erstellung des Massnahmenplans 2019 bis 2022», erläutert die Stadträtin. Weiter habe ihr Departement viel in ein bedarfsgerechtes Angebot für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung investiert. Zudem konnten verschiedene Leistungsvereinbarungen mit Kitas und Horten abgeschlossen und regelmässige Netzwerktreffen initiiert werden. «Ein weiterer Brennpunkt bleibt die berufliche und soziale Integration von Zuwanderern», betont Christa Thorner. So konnte das Pilotprojekt «Arbeitsintegration» gestartet werden. «Besonders stolz bin ich auf die erfolgreiche Rezertifizierung durch UNICEF als kinderfreundliche Gemeinde und den Pumptrack, der als Projekt aus dem Kinderrat im Juni 2018 eröffnet werden konnte», resümiert Thorner.

Altersfreundliches Frauenfeld

Grund zur Freude gab es während der letzten Legislatur auch im Departement für Alter und Gesundheit, das von Stadträtin Elsbeth Aepli Stettler geleitet wird. «Wir konnten zahlreiche Massnahmen umsetzen und sind im Bereich ‘Altersfreundliches Frauenfeld’ entscheidende Schritte weitergekommen», freut sich die designierte Vizepräsidentin. So seien unter dem Begriff «Älter werden im Quartier (AWIQ)» weitere Angebote für Nachbarschaftshilfe entstanden – beispielsweise im Quartier Ergaten-Talbach. Ausserdem wurde das Netzwerk «Altersfreundliches Frauenfeld» gegründet und diverse Massnahmen zur Unterstützung von zuhause lebenden Menschen mit Demenz und deren Angehörigen lanciert. «Im Alterszentrum Park haben wir eine neue Stelle geschaffen, die Aufnahmen, interne Wechsel oder Austritte begleitet und koordiniert», erläutert Elsbeth Aepli Stettler. Wegweisend seien zudem die Bemühungen das stationäre Angebot für Menschen mit Demenz zu modernisieren und noch mehr auf die Bedürfnisse der Bewohner abzustimmen.

Meilenstein «Mobilität 2030»

Wichtige Eckpfeiler für die weitere Entwicklung in Frauenfeld hat auch das Departement für Bau und Verkehr während der letzten Legislatur erarbeitet. Mit der Siedlungsstrategie 2030 wurde ein Grundsatzpapier zur Innenentwicklung geschaffen. Es wurde an verschiedenen Arealentwicklungen gearbeitet sowie 2016 ein Ideenwettbewerb für die Umnutzung der Stadtkaserne durchgeführt. «Ein Meilenstein stellt auch das Konzept ‘Mobilität 2030’ dar, das den motorisierten Individualverkehr, den öffentlichen Verkehr und den Fuss- und Veloverkehr gleichermassen berücksichtigt», betont Stadtrat Urs Müller. Aus diesem Konzept hervorgegangen ist ein Vorschlag zur Stadtentlastung, der im vergangenen Jahr durch verschiedenste Gruppierungen, Parteien sowie die Bevölkerung beurteilt wurde und nun weiter ausgearbeitet wird. Ebenfalls ein Teilprojekt von «Mobilität 2030» ist das «Fuss- und Veloverkehrskonzept», das derzeit in Vernehmlassung ist. «Als einzige Stadt im Thurgau trägt Frauenfeld das Energielabel ‘Energiestadt Gold’», erläutert Müller weiter, «2018 fand die Rezertifizierung statt, die wir erfolgreich bestanden haben.»

Architekturwettbewerb abgeschlossen

Nachhaltigkeit steht auch für das Departement für Werke, Freizeitanlagen und Sport, das von Stadtrat Ruedi Huber geführt wird, im Zentrum. «Mit der Integration der Fernwärmeanlagen der ehemaligen Wärme Frauenfeld AG in die Werkbetriebe haben wir einen wichtigen und richtigen Schritt getan», ist Ruedi Huber überzeugt. Für die Bevölkerung interessant seien auch die Beteiligungs-Solaranlagen. «Erst kürzlich konnten wir eine dritte Anlage auf dem Dach der Fahrzeughalle der Werkbetriebe in Betrieb nehmen und damit einen weiteren Beitrag zur Energiestadt Gold leisten», freut er sich. Seit dem 1. Mai 2019 haben die Werkbetriebe zudem ihre Organisationsstruktur angepasst, um im zunehmend kompetitiven Umfeld weiterhin reüssieren zu können. Auch im Bereich der Sportanlagen konnte während der letzten Legislatur einiges umgesetzt werden. So ist das Konzept für das Pferdezentrum fertiggestellt und dasjenige für die Sportanlagen in der Vertiefungsphase. «Und wir konnten den Architekturwettbewerb für das neue Hallenbad abschliessen», erklärt Ruedi Huber.