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Waffenplatz

Der Waffenplatz – ein Glücksfall

Der Waffenplatz ist für Frauenfeld ein Glücksfall! Denn wenn der Kantonshauptort mit der Grossen Allmend im Jahr 1865 nicht als Standort des Waffenplatzes gewählt worden wäre, gäbe es hier heute kaum ein Naturreservat und ein wertvolles Erholungsgebiet mit einer Fläche von rund 500 Hektaren.

Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS
Dienstadresse
Kdo FU Waffenplatz
Kaserne Auenfeld
CH-8500 Frauenfeld
Tel. +41 58 460 19 00
Fax +41 58 460 19 09
Sekretariat: edith.ruesiNULL@vtg.admin.ch
 

Die Entstehung und Nutzung

1863 wurde der Grundstein zur Artilleriekaserne in der Stadt Frauenfeld gelegt. Ab 1865 nutzte das Militär den Waffenplatz an der Thur und verhinderte damit bis heute eine andere Nutzung dieses Gebietes. Ausserhalb der militärischen Nutzung ist der Waffenplatz der Öffentlichkeit zugänglich und hat so gleichzeitig Erholungsfunktion.

Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) setzt sich stark für die Belange der Umwelt ein. Der Militärbetrieb wirkt sich in verschiedener Weise positiv für den Naturschutz aus:

  • Seit 1921 existiert ein Reservatsgebiet an Murg und Thur.
  • Mit dem Bau der Kaserne Auenfeld wurde 1983 Wert auf eine naturnahe Gestaltung gelegt. Die ursprünglich gezielt als Pionierbiotope angelegten Lebensräume im Randbereich haben sich zu Gehölzen und Hochstaudenfluren entwickelt.
  • Der Zielhang wird vom Militär am stärksten geprägt. Durch die Granateneinschläge entstehen laufend neue, kleinflächige Pionierstandorte. Obschon nicht durch den Einfluss von Wasser entstanden, weisen diese kleinen Biotope Ähnlichkeit mit häufig überschwemmten Flächen an unverbauten Flüssen auf. An keiner anderen Stelle des Thurgaus leben so viele Schmetterlingsarten wie am Zielhang: 370 Nachtfalter und 37 Tagfalter.

Die Schweizer Armee setzt auf schonende Nutzung

  • Auf Übungs- und Schiessplätzen wird Rücksicht auf sensible Gebiete genommen.
  • Mit der Abgabe von Broschüren über die ökologische Vielfalt sensibilisieren die Verantwortlichen ihre Truppen.
  • Die Nutzung von «Galgenholz» und «Gitzi» als Übungsplatz, Fahrgelände und Stellungsraum wirken sich positiv auf die ehemaligen Kiesgruben aus: Durch das Befahren entstehen immer wieder wertvolle Pionierstandorte.
  • Wegen des Schiessbetriebs und der Ausbildung beschränkt sich die Bewirtschaftung der Grasflächen und Weiden auf eine extensive landwirtschaftliche Nutzung.
  • Im Mai 1983 wurde die Kasernenanlage Auenfeld in Betrieb genommen. Bei der Planung setzte man auf die landschaftliche Eingliederung und naturnahe Umgebungsgestaltung.

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