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Ordentliche Einbürgerung Ausländer

Stadtkanzlei
Jan Tobias Bauer
Bereichsleiter Bürgerrechtsdienst
Rathaus
8501 Frauenfeld

Tel. 052 724 52 30
Fax 052 724 54 01
E-Mail

Der Erwerb des Bürgerrechts der Politischen Gemeinde Frauenfeld richtet sich nach dem Bundesgesetz über Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts  (BüG), dem Gesetz über das Kantons- und Gemeindebürgerrecht sowie dem Reglement über den Erwerb des Bürgerrechts der Politischen Gemeinde Frauenfeld.

Voraussetzung Wohnsitz

  • 12 Jahre Wohnsitz in der Schweiz (ab. 01.01.2018: 10 Jahre)
  • 6 Jahre Wohnsitz im Kanton Thurgau (ab 01.01.2018: 5 Jahre)
  • 3 Jahre Wohnsitz in der Gemeinde
  • Die Zeit zwischen dem 10. und 20. Lebensjahr zählt doppelt
  • Stellen Ehegatten, welche seit mind. 3 Jahren in ehelicher Gemeinschaft leben, das Gesuch und erfüllt ein Ehepartner die Anforderung an das Wohnsitzerfordernis, so genügt für den anderen eine Wohnsitzdauer von 5 Jahren in der Schweiz.
  • Minderjährige Kinder werden in der Regel in das Einbürgerungsverfahren einbezogen.

Voraussetzung Eignung

  • Eingliederung in die örtlichen, kantonalen und schweizerischen Verhältnisse
  • Vertraut sein mit den schweizerischen Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen
  • Beachten der schweizerischen Rechtsordnung
  • Keine Gefährdung der inneren und äusseren Sicherheit der Schweiz
  • Ausreichende Existenzgrundlage

Weitere Voraussetzungen

  • Mündliche Sprachkompetenz Niveau B1 und schriftliche Sprachkompetenz Niveau A2
  • Die Integration des Ehepartners  muss der Aufenthaltsdauer in der Schweiz entsprechen
  • Arbeitsstelle / Lehrstelle (Das Existenzminimum muss auf absehbare Zeit gesichert sein
  • Tadelloses Verhalten  am Arbeitsplatz / an der Lehrstelle / in der Schule
  • Finanzielle Versorgung der Familie gewährleisten
  • Kein Bezug von Sozialleistungen in den letzten drei Jahren
  • Keine Schulden bei den Sozialen Diensten
  • Keine Betreibungen von öffentlich-rechtlichen Körperschaften
  • Keine Betreibung aufgrund ausstehender Krankenkassenprämien
  • Keine Verlustscheine
  • Keine offenen Steuerforderungen und rechtzeitig bezahlte Steuern
  • Nach einer bedingten Strafe muss die doppelte Probezeit abgelaufen sein
  • Keine Einträge im schweizerischen Strafregister nach einer unbedingten Strafe

Benötigte Unterlagen

  • Auszug aus dem schweizerischen Personenstandsregister (Infostar), nicht älter als sechs Monate
  • Wohnsitzbestätigungen für die gesetzlich vorgeschriebenen Fristen (auch für Ehegatten oder Partner und Kinder) 
  • Auszug aus dem Betreibungsregister (auch für Ehegatte oder Partner)
  • Lebenslauf (auch für Ehegatte oder Partner und Kinder)
  • Original Arbeitsbestätigung / Kopie letztes Schulzeugnis oder Kopie Lehrvertrag (auch für Ehegatte oder Partner und Kinder)
  • Letzte definitive Steuerveranlagung

Einbürgerungsverfahren

Das Gesuch muss beim Amt für Handelsregister und Zivilstandswesen des Kantons Thurgau eingereicht werden. Dort werden weitere Unterlagen hinzugezogen (Bericht des Migrationsamtes, Strafregisterauszug, Polizeibericht, Bericht der Jugendstaatsanwaltschaft).

Anschliessend werden die Unterlagen der Einbürgerungskommission zur Vernehmlassung zugestellt. Die Einbürgerungskommission erklärt schriftlich, ob sie die Aufnahme der Bewerberin/des Bewerbers ins Bürgerrecht von Frauenfeld befürworten wird, wenn dereinst die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung vorliegt. Die Bewerberin/der Bewerber  hat einen Grundkenntnistest zu bestehen und muss zur Anhörung vor der Einbürgerungskommission erscheinen.

Der Bericht wird dem Amt für Handelsregister und Zivilstandswesen zu Handen des Staatssekretariats für Migration SEM weitergeleitet. Das SEM beschafft sich Einblick in das schweizerische Strafregister und erteilt dem Bewerber/der Bewerberin die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung.

Der Bewerber/Die Bewerberin reicht die eidgenössische Einbürgerungsbewilligung beim Bürgerrechtsdienst ein. Anschliessend befindet die Einbürgerungskommission über die Aufnahme ins Bürgerrecht von Frauenfeld.

Das Einbürgerungsdossier wird zur Abstimmung im Grossen Rat des Kantons Thurgau der kantonalen Verwaltung weitergeleitet. Dieser entscheidet abschliessend über die Erteilung des Kantonsbürgerrechts. Mit diesem Entscheid wird die Einbürgerung rechtskräftig. Der Grosse Rat behandelt  vier Mal jährlich Bürgerrechtsgesuche.

Kosten

Wer Kosten Zusammensetzung der Kosten
Jugendliche Bewerber bis zum vollendeten 18. Altersjahr 1230.– Stadt 780.–, Kanton 400.–, Bund 50.–
Erwachsene Bewerber, Einzelperson 2450.– Stadt 1550.–,Kanton 800.–,Bund 100.–
Ehepaar 4100.– Stadt 2350.–,Kanton 1600.–,Bund 150.–