Direkt zum Inhalt springen
Menü

Historisch: Schloss Frauenfeld thront über der Stadt.

Kirchgemeinden

Evang. Kirche

Von den über 24 000 Einwohnern Frauenfelds gehören rund 9000 der evangelischen und rund 8500 der römisch-katholischen Landeskirche an. Sowohl die evangelische als auch die katholische Kirchgemeinde verfügen über eine eigene Verwaltung und besitzen mehrere Kirchen.

Wie für die Schulen zieht die Stadtkasse auch für die Kirchgemeinden die Steuern ein. Das älteste Gotteshaus ist die Kirche St. Laurentius in Oberkirch, deren ältester Teil im 9. Jahrhundert erbaut wurde. Heute dient sie sowohl der evangelischen als auch der katholischen Konfession gelegentlich für allgemeine und für Trauergottesdienste, und nicht selten erfüllen Konzertklänge den Kirchenraum.

Die evangelische Kirchgemeinde besitzt neben der in den 20er Jahren unseres Jahrhunderts umgebauten Stadtkirche «Zur heiligen Dreifaltigkeit» mit dem angebauten Kirchgemeindehaus die Kirche St. Johann im Kurzdorf. Der evangelischen Kirchgemeinde gehört auch ein Begegnungsraum im Schulzentrum Oberwiesen. Dieser dient verschiedenen Anlässen fröhlicher und ernster Natur. Das Sekretariat befindet sich im alten Pfarrhaus neben der Stadtkirche an der Freiestrasse 16.

Kath. Kirche

Die katholische Stadtkirche, die dem heiligen Nikolaus geweiht ist, wurde in den Jahren 1904 bis 1906 anstelle der ursprünglichen Kirche in neubarockem Stil erbaut. Der katholischen Kirchgemeinde steht zudem – vor allem für fremdsprachige Gottesdienste – die kleine Kirche des ehemaligen Kapuzinerklosters am Klösterliweg zur Verfügung. Klein, aber schmuck präsentiert sich die ebenfalls der katholischen Kirchgemeinde gehörende St.-Anna-Kapelle in Oberkirch. Dort befindet sich auch der Frauenfelder Friedhof. Er zählt bezüglich Lage und Ausgestaltung zu den schönsten der Ostschweiz. Für die Pflege der Gräber und den Blumenschmuck sorgt die städtische Friedhofgärtnerei, die in eigenen Treibhäusern Pflanzen aufzieht und damit zahlreiche öffentliche Räume schmückt.