Medienmitteilung des Amtes für Gesellschaft und Integration
Theatraler Stadtrundgang zum Zusammenleben
Im Rahmen des Programms «Neues Wir» der Eidgenössischen Migrationskommission organisieren zwei Künstlerinnen aus der Theaterbranche einen speziellen Stadtrundgang in Frauenfeld. Dabei soll eine Tour entstehen, welche das Publikum zum Mitmachen und Mitdenken anregt. Für das Projekt werden noch Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gesucht.
Das Programm «Neues Wir» fördert partizipative Projekte, die Diskurse, Geschichten und Räume zum Thema Migration hinterfragen und stärkt die kulturelle Teilhabe und ein vielstimmiges Wir-Gefühl in der Schweiz. Mit dem Projekt «Frauenfeld mit Migrationsvorsprung» planen die beiden Künstlerinnen, Rebekka Spinnler und Sonja Streifinger, ein Theaterprojekt an der Schnittstelle von Kultur, Soziokultur und Integration. Unterstützt werden sie dabei vom Frauenfelder Schriftsteller Usama Al Shahmani. Mit künstlerischen Mitteln und einem partizipativen Ansatz sollen Begegnungen geschaffen und die Diskussion über das Zusammenleben in der heutigen Migrationsgesellschaft angeregt werden. Die Stadt Frauenfeld unterstützt das Projekt und die Koordination läuft über das Kompetenzzentrum Integration.
Mitwirkung willkommen
Für das Projekt werden Menschen mit und ohne Migrationshintergrund gesucht, die Lust haben, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, spannende Geschichten zu sammeln und diese vor Publikum an unterschiedlichen Schauplätzen vorzuführen. Die Teilnahmemöglichkeiten sind vielfältig. Neben einem aktiven Part im Stadtrundgang kann auch organisatorische Arbeit übernommen oder in der Text- und Ideenentwicklung mitgeholfen werden.
Unverbindlicher Infoanlass
Am Donnerstag, 28. April 2022, von 17 bis 18 Uhr, findet im Stadtlabor Frauenfeld (Zürcherstrasse 158) ein Infoanlass statt. Interessierte können unverbindlich am Anlass teilnehmen, um die Projektleitenden kennenzulernen und Fragen zu stellen.